It’s the end of the world as we know it

REM mag mir verzeihen, dass ich mir den Titel ihres Songs geliehen habe, aber er ist einfach zu passend in diesen Zeiten. Im Laufe von nur wenigen Tagen wurde uns vor Augen geführt, wie zerbrechlich unsere Gesellschaft, wie fragil unsere Wirtschaft, wie angreifbar unser Selbstverständnis ist. Würde man der Natur Absicht unterstellen, könnte man behaupten, sie hätte sich unser Leben und Treiben auf diesem Planeten angeschaut, es analysiert und seine Schlüsse daraus gezogen. Mit dem Coronavirus hätte sie schließlich das perfekte Mittel eingesetzt, um unser Selbstverständnis als herrschende Spezies auf diesem Planeten zu erschüttern.

Die Börse rannte von Rekordkurs zu Rekordkurs, unsere Wirtschaft hat sich zu einer alles beherrschenden Macht erhoben bei der Effizienz zuerst kommt – häufig ohne Respekt vor Menschlichkeit oder der Umwelt. Wachstum um jeden Preis galt als das einzig erstrebenswerte Ziel. Trotz oder gerade wegen der sozialen Netzwerke sind wir so einsam wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte; der Informationsüberfluss, den uns das Internet schenkt, macht uns nicht zwingend schlauer, sondern verwirrt uns eher. Dazu wachsen wir mit einer Alles-ist-gut-und-jeder-ist-toll-Tschakka-du-schaffst-das-Mentalität auf. Das aufgepfropfte Selbstbewusstsein ohne Fundament mit falschen Idealen ohne echte Werte ist nicht krisenfest. Was in der „Normalität“ mehr schlecht als recht funktioniert, aber oft genug in Depression und zu Alltagsängsten führt, kollabiert unter dem Virus.

Wir alle haben ihn unterschätzt – du, ich, die Politik, die Wirtschaft. Unser Hochmut ließ nicht zu, den Virus als eine echte Gefahr zu erkennen, bis er uns zur Demut zwang. Er dringt in jeden Bereich unseres Lebens ein, er seziert das System mit feiner Klinge, dabei denkt er nicht, hat keinen Ehrgeiz und kein Machtstreben, er ist ein Feind, auf den niemand vorbereitet war, auch wenn von verschiedenen Seiten vor ihm gewarnt wurde.

Corona und die Bedeutung des Wortes

Es gab eine Zeit, da haben wir eine Corona mit etwas Positivem verbunden

Corona stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Kranz – den hellleuchtenden Ring, den wir bei einer Sonnenfinsternis betrachten, nennen wir z.B. eine Corona. Gerade diese Wortbedeutung scheint die Situation am besten zusammenzufassen. Am helllichten Tag der Menschheit schob sich etwas zwischen uns und unsere goldleuchtenden Aussichten. Dunkelheit legt sich über die Welt, eine geisterhafte Stimmung erfasst uns, während wir das Spektakel beobachten. Doch während wir in unserer aufgeklärten Zeit eine Sonnenfinsternis als Event betrachten und sie feiern, schauen wir auf diese neue Corona mit dem Schrecken, den unsere Vor-Vorfahren erfahren haben mussten, als die Sonne aus dem Tag verschwand. Nur dieser Schrecken, der heute über uns liegt, wird sich nicht so schnell lösen, wie der Schatten vor der Sonne. Er wird uns über Wochen und Monate begleiten, unser Leben beeinflussen, uns vielleicht dazu zwingen, die Art wie wir unser Leben führen, zu ändern.

In der Antike war die Corona ebenso ein Ehren- oder Siegeskranz und tatsächlich marschiert der Virus von Land zu Land, um die Menschen dort zu unterwerfen. Aber ob Hannibal, Alexander der Große, das Römische Reich und alle, die da folgen sollten – kein Imperium hielt ewig. Im Hinblick auf den Virus kann uns das Trost sein; im Hinblick auf die Menschheit sollte es uns aber auch Mahnung sein.

Die Welt hat sich verändert – hat sie das wirklich?

Von heute auf morgen hat sich die ganze Welt verändert – auch mir ist dieser Gedanke sofort durch den Kopf geschossen, sicherlich war ich damit nicht alleine. Dann zog ich meine Laufschuhe an und drehte eine ausgiebige Runde durch den Odenwald (ja, ich traue mich aus dem Haus, aber mit gebotener Vorsicht und Rücksicht laufe ich alleine, dabei suche ich nach einsamen Pfaden, fernab von meinen Mitmenschen).

Während ich über einen schmalen Trail zum Krehberg hinaufkletterte, betrachtete ich diese Welt, die sich so sehr verändert hatte. Ich sah Bäume, die sich langsam mit frischem Grün schmücken, Frühlingsblumen, die auf Lichtungen mutig ihre Köpfe in den neuen Morgen strecken. Weiter auf meinem Weg Richtung Felsenmeer hoppelte ein Hase aufgeregt über die Wiese und Vögel neckten sich bei wilden Spielereien in der Luft; ihr Gezwitscher ein Ausdruck von Lebensfreude. Wieder im Wald äste ein Reh auf dem Waldweg vor mir, als es mich wahrnahm sprang es erschrocken ins Unterholz. Doch Neugierde und Vorsicht hielten sich bei ihm die Waage, deshalb blieb es stehen, um mich interessiert zu beäugen. So standen wir eine Weile da, blickten uns gegenseitig an, wobei ich von ihm bestimmt mehr beeindruckt war, als umgekehrt. Dann, nach ein paar Minuten, wendete sich das Reh ab und ging unaufgeregt seines Weges.

Stille Oasen im Chaos

Nein, wurde mir klar, nicht die Welt hatte sich verändert, was sich verändert hat, ist die Art, wie wir Menschen in dieser Welt leben. Über den Hochmut unserer Spezies habe ich ja schon am Anfang geschrieben und er führt uns dazu zu glauben, dass, wenn sich unser Leben verschlechtert, sich die Welt verschlechtert. Wir setzen uns mit der Welt gleich. Betrachten wir aber einfach mal die Weltgeschichte und sagen wir, sie wäre ein Buch mit tausend Seiten, dann würde der Mensch erst auf der letzten Seite in einem kleinen Absatz in diese Geschichte eingreifen (das sind 0,04% der Zeit).

Die Welt braucht uns nicht, wir aber die Welt. Deshalb ist der Zeitpunkt richtig, unserem Planeten mehr Demut entgegenzubringen. Statt ihn als Selbstverständlichkeit abzutun, sollten wir uns in Dankbarkeit üben, dass wir ein so schönes Zuhause haben und den Umstand akzeptieren, dass wir geduldete Gäste sind.

Den Ernst erkennen, Maßnahmen ergreifen, Chancen sehen

Die Sache ist ernst

Mit dem gerade Gesagten, will ich gar nicht abtun, dass wir uns in einer ernsten Situation befinden und nur weil unsere Spezies sich nicht immer mit Ruhm bekleckert, wünsche ich ihr nicht den Untergang. Ganz im Gegenteil, im Menschen (vielleicht nicht in der Gesamtheit, aber im Einzelnen) steckt so viel Potenzial, Güte und Freude, wir sind zäh, anpassungsfähig und zu noblen Taten fähig. Leider steckt in uns auch viel Dummheit. Und leider leiden gerade nicht die Dummen unter ihren Taten, sondern wir alle müssen die Konsequenzen für jeden ignoranten Idioten dort draußen zahlen.

Nein, die Corona-Krise ist nicht übertrieben; nein, sie ist keine bewusste Panikmache; nein, sämtliche Verschwörungstheorien haben in ihrer Box verschlossen zu bleiben. Niemand (also kein einziger Mensch) profitiert von der Pandemie, sie macht niemanden reicher, gibt niemandem mehr Macht. Wir werden alle ärmer (materiell gesehen) aus ihr herausgehen, viele werden ihr Leben lassen und unsere Gesellschaftsordnung und unsere Wirtschaftssysteme gehen destabilisiert aus der Sache heraus.

Übernehme Verantwortung

Wir haben schon zu viel Zeit verschwendet. Mit jeder Corona-Party belastest du deine Mitmenschen, deshalb bleib verdammt nochmal zuhause. Maßnahmen wie Händewaschen, Abstandhalten, und Isolierung sind nicht übertrieben, sie sind heute Zeichen von Respekt und Solidarität gegenüber den Schwächeren. Die Gefahr einer Infizierung ist immens – vielleicht bist du jung und denkst dir: Mir doch egal, ich werde das überstehen – dieser Gedanke trieft vor Egoismus. Denke an deine Eltern, deine Großeltern, denke an die armen Menschen, die in Krankenhäusern Zusatzschichten schieben, denke an alle, die wegen dir ihren Job verlieren, denke an alle, die ihre Gesundheit riskieren und Mehrarbeit leisten damit du etwas einkaufen kannst, du deine Post bekommst, dein Müll weggeräumt wird etc. Sie alle haben es sich verdient, dass du ihnen Respekt entgegenbringst, deine Wünsche hintenanstellst und zuhause bleibst.

Endlich Ruhe

Natürlich blicken wir in Zeiten wie diesen auf die Regierung und hoffen, dass Autoritäten uns den Weg vorgeben. Das ist okay und das ist ihr Job. Aber du hast auch eine Selbstverantwortung und die ist heute mehr gefragt, denn je. Erwarte nicht, dass dir alle Entscheidungen von jemand anderem abgenommen werden, sondern sei dir darüber im Klaren, welche Konsequenzen deine Handlungen haben.

Zeit für dich und mit dir kann unangenehm, muss aber nicht schlecht sein

Wenn es dir schwerfällt, alleine zuhause zu sitzen, dann liegt das vielleicht daran, dass du nicht mit dir selbst klarkommst. Das sollte dir wirklich Sorgen machen, denn wenn du ungerne mit dir selbst alleine bist, was sagt das über dich? Vielleicht tut es dir mal gut, mit dir selbst konfrontiert zu sein.

Außerdem, ist es wirklich so schwer, mal ein paar Wochen im Haus zu bleiben? Noch vor nicht allzu langer Zeit war es normal, dass Menschen ohne Entertainment-Bombardement zuhause saßen. Natürlich gehört dazu auch Stille und Langeweile, aber reden wir nicht über die Beiden, als seien sie etwas Schlechtes. Stille und Langeweile geben deinem Hirn eine wohlverdiente Pause von all dem Krach, der uns von uns selbst ablenkt. Wenn du in der Ruhe eine Stimme hörst, dann höre ihr zu, denn es ist die Stimme deines Selbst und was sie zu sagen hat wird dir vielleicht nicht gefallen, aber es lohnt sich zuzuhören.

Gemeinschaft trotz Isolation

Wir sind keine Einzelgänger, sondern soziale Wesen, auch wenn wir uns in der modernen Zeit von einander wegzubewegen scheinen. Plötzlich war das Virus da und wir wurden zu sozialen Einschnitten aufgefordert. Kam es nur mir so vor, doch auf einmal schien der Wunsch in der Bevölkerung zu wachsen, sich mit Freunden zu treffen. Das Ihr-dürft-nicht führte dazu, dass man erkannte, was für ein wunderbares Privileg einem da entzogen wird – das Privileg, sich mit anderen zu treffen, zu reden, zu lachen, zusammen zu sein.

Ich hoffe wir behalten den Gedanken bei, wenn das Virus hinter uns liegt. Einfach mal das Handy in der Tasche lassen, nicht zuhause vor der Glotze sitzen, nicht in Arbeit ertrinken, sondern rausgehen und die treffen, die uns am Herzen liegen.

Doch so weit sind wir noch nicht. Noch heißt es Social Distancing, wobei ich den Begriff nicht mag. Die Idee dahinter ist richtig und angemessen, nur die soziale Distanz als Wort finde ich unpassend. Gerade jetzt sollten wir uns nicht sozial distanzieren, wir sollten den Kontakt zu unseren Mitmenschen suchen und bei all meinem Schimpfen auf die modernen Zeiten haben sie uns technische Möglichkeiten gegeben, trotz körperlicher Distanz, doch miteinander verbunden zu bleiben. Wir können und sollten uns gegenseitig anrufen, miteinander skypen, uns schreiben, wir können lustige Videos und Bilder aus der Quarantäne über die sozialen Netzwerke teilen, um uns damit gegenseitig Mut zu machen.

Soziale Nähe trotz Social Distancing

Zudem sind die Wenigsten von uns Einzelgänger. Endlich hast du die Zeit, dich ausgiebig mit deinem Partner zu unterhalten, du kannst mit den Kindern spielen, ihr könnt als Familie zusammenleben, anstatt nebeneinander her zu leben. Wir können körperliche Distanz wahren, aber sozial näher zusammenrücken; wir können den Wert von Familien und Freundschaften neu beleben.

In jeder Krise liegt eine Chance

Welchen Einfluss Corona auf unser Leben in naher, aber auch ferner Zukunft hat, können wir nicht abschätzen. Experten mögen Modelle aufstellen, doch auf was basieren ihre Berechnungen? Es gibt keine Vergleichswerte, denn noch nie waren wir mit einer Pandemie in diesen Ausmaßen konfrontiert. Eines ist klar, die Wirtschaft wird einbrechen und, entgegen den Versprechen der Oberen, werden viele Unternehmen die Krise nicht überstehen. Gemessen an unserem Standard von vor der Krise werden wir den Einschnitt schmerzhaft spüren.

Ich mache mir nichts vor, der Lebensstandard, den wir für so selbstverständlich gehalten haben, wird auf lange Sicht nicht mehr erreichbar sein. Für uns Menschen wird es ungemütlicher auf dieser Erde. Auch wenn wir es als Gesellschaft gerne vermeiden, nun werden wir gezwungen, unsere Komfortzone zu verlassen – wir werden uns an ein neues Normal gewöhnen müssen. Ja, das tut weh; ja, es werden viele auf der Strecke bleiben; ja, es wird leider viele treffen, die nichts dafür können und die es nicht verdient haben. Ich will hier nicht falsch verstanden werden, an dieser wohl unausweichlichen Tatsache ist nichts positiv zu sehen, ich habe keinen Spaß daran und deshalb liegt es mir fern, den Umstand zu feiern, dass wir nun gezwungen werden, unser Leben zu verändern.

Gemeinsam alleine, keine Zeit für nichts und jeder für sich – kein Zukunftsmodell

Mir wäre es auch lieber gewesen, wenn wir es geschafft hätten, als Menschheit von alleine, einen Wandel einzuleiten. Dieses immer schnellere, immer lautere Leben konnte so nicht weitergehen. Wir sind in einem Zeitalter der Dekadenz angekommen, in dem goldene Steaks geschlemmt werden und das gemeine Volk mit Brot und Spielen (Stichwort: Fußball) abgelenkt werden, während die Schere von Reichtum und Armut auseinandergleitet, falsche Götzen zu falschen Idealen aufrufen und wir uns trotz sozialen Medien wirklich sozial distanziert haben.

All das hat das Corona-Virus seziert. Jede Schwäche im System wird offengelegt. Was hilft es uns, wenn Manager für die Ausbeutung von Mitarbeitern und Ressourcen, sich die Taschen vollstopfen, aber von der Börse im Stich gelassen werden, wenn die Krise kommt, weil niemand Vertrauen in sie hat? Gleichzeitig zeigt sich, dass unterbezahlte Berufe mit miserablen Arbeitsbedingungen zu den Rettern des Systems werden. Werden wir Pfleger, medizinisches Personal, Erzieher und ähnliche, enorm wichtige Berufe endlich so wertschätzen (finanziell und mit fairen Arbeitsbedingungen) wie sie es schon immer verdient haben?

Werden wir als Menschheit zusammenrücken und uns mit dem Respekt, der Solidarität, der Empathie und dem Verständnis behandeln, wie es sich eigentlich auch gehört?

Werden wir uns die Zeit während der Krise nehmen, um über unser Tun auf diesem Planeten nachzudenken und uns über die Prioritäten klarzuwerden, mit denen wir unser Leben fortan führen wollen? Werden wir neue, echte Werte finden, die zu einem besseren Umgang mit unseren Mitmenschen und der Umwelt führen?

Werden wir sehen, wie die Natur aufatmet, wenn keine Flugzeuge mehr den Himmel zerschneiden, weniger Autos über die Straßen brettern, weniger Schiffe den Ozean belasten, wenn weniger CO2 in die Atmosphäre geblasen, weniger Ressourcen ausgebeutet, weniger Energie gefressen wird (die Liste ließe sich beliebig fortsetzen)? Und wenn ja, werden wir daraus Schlüsse ziehen, wie wir die Klimaziele doch noch erreichen können? Oder geht es nachher nur noch darum, die Wirtschaft um jeden Preis, auch um den Preis unserer Zukunft, wieder so schnell wie möglich aus allen Rohren feuern zu lassen?

Lichtblicke

Wir zahlen in dieser Krise einen hohen Preis, doch wird er es wert sein, wenn wir anschließend versuchen zu einem Normal zurückzukehren, das sich letztlich als sehr fragil erwiesen hat? Unser Normal hatte viele Risse und viele kleine Krisen (die alle noch nicht gelöst sind) deuteten bereits an, dass wir auf einen Abgrund zusteuerten – schaffen wir es rechtzeitig, eine Brücke in eine bessere Zukunft zu bauen?

and I feel fine

Eine neue Zukunft ist für mich keine, die Komfort als hohes Gut ansieht. Eine neue Zukunft ist für mich eine Zukunft, in der wir uns die richtigen Probleme wählen und uns diesen Problemen stellen. Es geht nicht um höher, besser, schneller, reicher – die Jagd nach Superlativen ist eine Illusion und führt nicht zu einem guten Leben. Etwas weniger Tempo, etwas weniger Krach, ein geringeres Anspruchsdenken, Verzicht, Einfachheit – all das klingt nicht sexy, aber ich bin der festen Überzeugung, dass wir hier eine größere Zufriedenheit für uns finden.

Und du kannst mich für diese Aussage hassen, aber vielleicht ist dieser Virus nicht das, was wir Menschen uns erwünscht haben, aber das, was diese Welt gebraucht hat.

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