Ein neues Jahr – packen wir es an!

Zukunft ist Gegenwart

Da ist das Ding. Das neue Jahr ist angekommen und mit ihm gleich eine ganz frische Dekade. 2020 – das muss man erstmal sacken lassen … Klang 2010 schon nach Science Fiction, wind wir jetzt endgültig in der Zukunft angekommen. Doch wie sieht sie aus, diese Zukunft?

Wir stehen am Rand einer Klimakatastrophe, ersticken im Müll, lassen eine Tierart nach der anderen aussterben und sind dabei so vernetzt, aber auch so einsam, wie nie zuvor. Habe ich dir die Laune verdorben? Sorry, war nicht meine Absicht, doch nach all dem fröhlichen Geböllere und den Gelagen zum Jahresende ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, sich zu überlegen, wie wir unsere Gegenwart gestalten können, damit wir auch 2030 noch eine Welt haben, in der wir leben wollen.

Natürlich können wir darauf hoffen, dass die Politik und die Wirtschaft (Haha) Lösungen finden. Allerdings stehen die Chancen bei Lobbyinteressen und der Illusion eines ökologischen Wirtschaftswachstums wohl eher schlecht (zumal ein Wirtschaftswachstum per se nicht ökologisch bzw. umweltfreundlich sein kann, denn je mehr produziert wird, desto mehr Ressourcen brauchen wir auf – und hier leben wir ohnehin schon voll auf Pump).

Wie willst du die Gegenwart gestalten, um eine Zukunft zu haben? Du kannst meckern oder machen – auf welcher Seite findest du dich wieder?

Machen statt Meckern

Mein Motto findest du auch im des Blogs wieder Machen statt Meckern, denn ich ziehe es vor, jeden Aspekt, den ich selbst gestalten kann, auch selbst zu gestalten. Für das kommende Jahr stehen daher auch ein paar Projekte ganz oben auf meiner Agenda

  • Die Lunge brennt – NibelungenULTRA mit Spendenaktion
  • Pflanzen-Power
  • Minimalismus
  • Ego in die Tonne treten

Die Lunge brennt – NibelungenULTRA

Eigentlich sollte sich der Blog um meinen Versuch drehen, den Nibelungensteig innerhalb eines Tages zu laufen. Kaum hatte ich den Blog gestartet, wurde mir klar,

Damit der Ultralauf nicht zu einem Ego-Festival verkommt, wollte ich ihn mit Sinn versehen. Sei es, um damit zu einem aktiven Leben zu inspirieren, zu einer besseren Ernährung oder zu einem bewussteren Leben.

Eine Sache, die mir besonders am Herzen liegt, ist unsere Natur. Als Läufer  verbringe ich viel Zeit draußen – in den Bergen, über grüne Wiesen und vor allem im Wald. Doch gerade dem Wald geht es nicht gut. Sowohl die heimischen Wälder, wie auch die so wichtigen Wälder des Amazonas.  Wir reden über Maßnahmen, um den Klimawandel aufzuhalten, allerdings vernachlässigen wir unseren wichtigsten Verbündeten: den Wald. Beispiel: Notre Dame brennt und Millionenspenden fließen, der Amazonasregenwald brennt und niemand redet darüber!

Unter dem Motto Die Lunge brennt werde ich in Zusammenarbeit mit dem WWF Spenden sammeln, um unsere Waldbestände zu schützen (nähere Infos folgen, sobald die Rahmenbedingungen feststehen). Ich selbst werde für jeden Trainingskilometer, den ich dieses Jahr laufe, 10 Cent und für jeden Kilometer, den ich auf dem Nibelungensteig schaffe 1 Euro spenden.

Pflanzen-Power

Mein Grund 2019 auf eine vollwertige, rein pflanzliche Ernährung umzusteigen, hatte rein ökologische, bzw. ethisch-moralische Gründe. Meine Hoffnung war es, dass meine körperliche Leistungsfähigkeit nicht verloren geht. Diese Angst war unbegründet, denn das Gegenteil war der Fall. Meine Regenerationsfähigkeit verbesserte sich, ebenso wie mein ganzes Körpergefühl.

Deshalb möchte ich diesen Weg weitergehen, noch mehr darüber lernen und zeigen, dass man auch als rein pflanzenbetriebener Athlet Leistung bringen kann (vielleicht sogar, die Leistung steigern kann).

Minimalismus

Das Prinzip des Minimalismus habe ich beim Backpacken in Australien zu schätzen gelernt. Als ich wieder nachhause kam, wusste ich, dass ich, wenn ich diesen Weg gehe, meine Entscheidungen nicht vom Geld abhängig machen muss. Die Lösung ist einfach: Weniger Zeug, Reduzierung von Konsum, viel Platz im Leben.

Obwohl ich mich als Minimalist bezeichne, bewusst konsumiere und wenig Kram brauche, habe ich zum Jahresende mit Schrecken festgestellt, wie viel Zeug sich doch wieder angesammelt hatte. Deshalb heißt es ab sofort wieder ausmisten, weshalb ich ab dem 01. Januar gleich mit meiner Minimalismus-Challenge anfange.

Wenn wir lernen, uns gesund zu schrumpfen, schafft das Raum in unserem Leben für Dinge, die wirklich von Bedeutung sind. Außerdem schont es den Geldbeutel, schafft weniger Abhängigkeiten – und, ganz großartig, es spart die Ressourcen unseres Planeten und reduziert die Müllmenge.

Ego in die Tonne treten

Das Ego steht uns meistens im Weg. Der Wert deines Lebens bemisst sich nicht an der Summer von Likes, Followern und Klickzahlen; Geld und Besitz machen dich nur bis zu einem bestimmten Punkt glücklich (wenn überhaupt); wer du bist, definiert sich nicht über dein Auto, dein Haus oder irgendwelches Zeug. Man wird schnell süchtig nach solchen Anerkennungen, die das eigene Ego polieren, doch sind sie nicht wirklich echt. Und wie es mit jeder Sucht der Fall ist – sie ist macht auf Dauer krank.

Ich erwische mich immer wieder dabei, in diese Ego-Falle zu treten. Besonders im Training. Nicht jede Runde muss mit einer Bestzeit enden, mein langsamster Lauf kann für mein Ziel, das beste Training gewesen sein. Nimm das Ego aus der Gleichung und tue, was getan werden muss.

Ein langes Jahr

Wie ich mich kenne, werden im Laufe des Jahres noch weitere Projekte hinzukommen. Mein Hirn steht ungerne still, außerdem bin ich unglaublich neugierig, weshalb ich meine Nase ständig in Neues stecke. Da ich ständig dazulerne, wird meine Reise weitergehen, sich entwickeln und neue Blüten treiben.

Dabei wird mich ein Gedanke treiben: Wie kann ich jeden Tag die Welt zu einem etwas besseren Ort machen – denn Machen ist besser als Meckern.

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